Psychotraumatologie aus erster Hand

Prof. Dr. med. Günter H. Seidler

Vita

31. 05. 1951: geboren in Schleswig
1970: Altsprachliches Abitur an der Domschule in Schleswig
WS 70/71 - SS 78: Studium der Philosophie, Theologie und Medizin in Kiel und Göttingen als Stipendiat des Ev. Studienwerkes „Villigst“ (Schwerte/Ruhr)
Oktober 1978: Ärztliche Prüfung und Approbation als Arzt
Dezember 1978 - November 1983: Weiterbildung zum Arzt für Neurologie und Psychiatrie
Mai 1979: Promotion zum „Dr. med.“ (Note: „sehr gut“) mit einer Arbeit über: „Die psychosoziale Verarbeitung chronischer Krankheit bei Multiple Sklerose - Kranken und Querschnittsgelähmten“ an der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen (Betreuer: Prof. Sperling, Göttingen)
1984: Oberarzt Forensische Klinik Moringen
1985: Hochschulassistent C1 der Psychiatrischen Universitätsklinik Göttingen (Prof. Meyer)
02. 01. 1985: Verleihung der Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ durch die Ärztekammer Niedersachsen
Februar 1980 -
Februar 1989:
Ausbildung zum Psychoanalytiker am Institut für Psychoanalyse und
Psychotherapie Göttingen
März 1989: Verleihung der Zusatzbezeichnung „Psychoanalyse“ durch die Ärztekammer Niedersachsen
Januar 1986 -
September 1989:
Leitung der „Forschungsabteilung“ (Abteilung für Dokumentation,
Supervision und Weiterbildung) am Niedersächsischen Landeskrankenhaus Tiefenbrunn
Oktober 1989: Antritt einer Stelle als Oberarzt an der Abt. Psychosomatik der Psychosomatischen Universitätsklinik Heidelberg (Prof. Rudolf)
Oktober 1989 -
Juni 2002:
Oberärztliche Leitung der damals einzigen Station der Psychosomatischen Universitätsklinik Heidelberg
seit März 1990: Balint-Gruppenleiter
seit Mai 1993: Gruppenlehranalytiker
bis Mitte 1995: gelegentliche Einsätze als Notarzt
seit Oktober 1995: Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und Psychotherapie
seit Januar 1997: Kontrollanalytiker
Oktober 1998: Habilitation für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Heidelberg,
Thema der Habilitationssschrift: „Strukturelle Veränderungen im Selbstbezug während stationärer Psychotherapie“
seit Dez. 1998: Lehranalytiker
seit März 2000: Lehrtherapeut, Supervisor und Weiterbildungsleiter in
Weiterbildungsinstituten für Psychotherapie in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern
seit Juli 2001: EMDR-Therapeut
seit Sept. 2001: Gruppenanalytischer Teamsupervisor und Organisationsberater
seit März 2002: EMDR-Supervisor
Juli 2002 - Juni 2015: Leitung der Sektion Psychotraumatologie am Universitätsklinikum
Heidelberg
seit Juni 2006: „Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT)“
Juli 2006: Ernennung zum Professor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Febr./März 2015: Anerkennung als Supervisor (im Einzel- und Gruppensetting),
Selbsterfahrungsleiter (Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundiert,
gruppentherapeutisch und traumatherapeutisch) und Balintgruppen-Leiter durch die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg
seit Juni 2015: freiberufliche Tätigkeit als Coach, Berater, Lehrtherapeut und Lehranalytiker sowie Supervisor